2 ANAA-Pärchen ohne jede Anfrage

Hallo,
heute möchte ich mal 2 Pärchen durch den Verteiler schicken, die gar nichts  haben – leider auch keine Anfragen.  

Adre und Par sitzen seit August bei mir, noch nie hat jemand nach ihnen
gefragt, dabei sind sie sowohl optisch wie auch charakterlich Traumtiere.

Adre und Par, *Anfang 03/2017

Gemeinsam mit ihrer Mama und ihren Geschwistern kamen Adre und Par (*Anfang
03/2017) kurz nach der Geburt zu ANAA Madrid, um nicht auf der Straße
aufwachsen und sterben zu müssen, denn es gibt tausende kleiner Katzen auf
den Straßen, die hart um ihr Überleben kämpfen müssen und diesen Kampf
meistens mangels Futter, dafür aber von Parasiten und Krankheiten befallen,
verlieren. Darum ist es absolut erste Priorität, die Vermehrung zu vermeiden
und Kastrationsprojekte durchzuführen ? wie es dort vor Ort seit Jahren
gemacht wird.

Alle Katzenkinder hatten in Spanien das große Glück, auf eine private
Pfegestelle ziehen zu dürfen. Ein kleiner Kater konnte direkt in Spanien
vermittelt werden, alle anderen durften zwischenzeitlich nach Deutschland
auf Pflegestellen umziehen.

Adre und Par leben jetzt gemeinsam mit Iolam in 32457 Porta Westfalica auf
einer Pflegestelle und möchten schnellstmöglich in ein eigenes schönes
Zuhause umziehen.

Die kleine Adre, ein ganz zartes und von den Dreien auch das kleinste
Kätzchen, hatte sich in Spanien im rechten Vorderfuss einen Zeh gebrochen,
das ist aber gut verheilt und hat keinerlei Beeinträchtigungen hinterlassen.
Im Moment hat die Kleine leider eine Bindehautentzündung, vielleicht bei dem
Wind der letzten Tage eingefangen, denn trotz ungemütlichem Wetter liebt sie
es, am offenen (natürlich gesichertem) Fenster zu sitzen. Adre ist auch am
zurückhaltensten, aber sobald sie aufgetaut ist, kann sie genau so laut und
schön schnurren wie ihre Geschwister. Auch benötigt sie etwas mehr Zeit, um
abenteuerlustig zu werden und neue Umgebungen zu erkunden. Dabei orientiert
sie sich gern an ihrer Schwester Par.

Par ist ein langhaariges Katzenmädchen in der Farbe rot mit weißen
Abzeichen. Sie ist eine hübsche Maus, die schneller als ihre Schwester
auftaut und auch schon unternehmungslustiger ist. Gern spielen die beiden
zusammen, selbst aufs Klo gehen sie schon mal gemeinsam. Mit Bruder Iolan
liegen sie gern zusammen in einem Körbchen.

Par und Adre sollen gemeinsam in ein neues Zuhause umziehen dürfen, da Adre
sich auch an Par orientiert. Sobald die Beiden aber Vertrauen gefasst haben,
sind sie verschmust und freundlich, der kleine Motor wird dann immer ganz
schnell angeworfen. Für dieses nette Pärchen wünschen wir uns Menschen, die
den beiden Jungkatzen ein liebevolles und schönes Zuhause geben, gern mit
gesichertem Balkon.

Sie leben hier auf der Pflegestelle mit Katzen und 2 sehr ruhigen Hunden
zusammen, das geht ohne Probleme und bei netten Vierbeiner ist das auch im
neuen Zuhause kein Problem.

Beide Mädchen sind FeLV/FIV negativ getestet, kastriert, geimpft und
gechipt.

 

 

Mia und Milo sind im November als Opfer eines Wohnungsbrandes zu mir
gekommen, klein, dürr und von Parasiten übersät. Sie wurden von der
Feuerwehr als letztes aus der Wohnung geholt, hatten also mehr Qualm und
Rauch wie der Bewohner selbst, der im Krankenhaus war, eingeatmet und
konnten nicht mal dem Tierarzt vorgestellt werden, weil weder Geld noch Auto
vorhanden waren.

Milo und Mia, *ca. 05 – 06/2017

Mia und Milo (*05-05/2017) sind als Opfer eines Wohnungsbrandes zu uns
gekommen. Wir erhielten eines Sonntagsmorgen früh um 8.00 einen Anruf von
einer Frau, die erzählte, dass bei ihrem Sohn die Wohnung ausgebrannt sei,
ganz zuletzt habe die Feuerwehr noch die 2 Katzen aus der Wohnung geholt.
Der Sohn sei zwischenzeitlich aus dem Krankenhaus entlassen und befinde sich
bei seinen Eltern, die 2 Katzen, die wohl auch viel Rauch eingeatmet hätten,
hätten sie bei sich im Hausflur, man könne sie wegen eigener Katzen nicht
aufnehmen. Sicherlich müssten sie zum Tierarzt, aber man habe kein Auto und
der Sohn keine finanziellen Mittel. Wir wiesen darauf hin, das öffentliche
Tierheim anzurufen, da wir schon total voll seien und kein Tierheim haben.
Dort würde nur der AB laufen und eigentlich suche man nur eine Unterbringung
für die nächsten Monate. Auf die Frage, wie alt die Tiere sind, wurde
geantwortet, 9 Monate, beide weiblich. Kastriert ? nein (natürlich nicht).
Geimpft ? ja, aber im Momen t wüsste man den Tierarztnamen nicht. Ich
empfahl, weiter im zuständigen Tierheim zu versuchen und teilte mit, dass
ich mal überlegen wolle.

Aufgelegt und gleich Tierpension angerufen ? ja, Zimmer frei. Tierarzt
angerufen ? Band mit Notdienst für das WE lief, Ehemann befragt ? ja, ich
fahre. Hin und her überlegt und dann entschieden, Aufnahme gg. Übergabe der
Tiere an uns anzubieten, da wir nicht monatelang Pension und Tierarztkosten
tragen können für fremde Tiere. Die Zusage kam schnell und mein Mann fuhr
los.

Als die Katzen ankamen, gleich weiter zum Tierarzt und da gab es dann
Überraschungen:

Zuerst einmal hatten beide Katzen noch Milchzähne und waren von 9 Monaten
weit entfernt, die Schwester Mia ist noch ein ganz kleiner Zwerg. Milo, der
uns als Mila gemeldet war, wurde dann umgetauft, da er kein Mädchen ist (in
dem Moment war ich froh, dass die beiden zu uns kamen und sich nicht lustig
vermehren würden). Milo war in gutem Zustand, Mia benötigte medikamentöse
Hilfe, da ihre Lunge angegriffen war. Bei weiteren Checks sprangen uns die
Flöhe an, die bei nicht mal einem ganzen Kammstrich über den Rücken in so
einer Masse auftraten, dass die Tierärztin sagte, sowas sähe sie selten und
die beiden sollten mal lieber einen Tag auf Station bleiben, da sonst die
Tierpension gleich verseucht wäre. Schnell wurde ein Spot-on verabreicht, in
der Station ein Abteil eingerichtet, das gereichte Futter wurde unter
gegenseitigem Angeknurre hastig verschlungen. Ich sprach so vor mich hin,
dass die zwei ja nochmal Glück gehabt hätten, dem Brand heile entkommen zu
sein, was die Tierärztin da mit kommentierte ?doppeltes Glück, da sie jetzt
bei Ihnen gelandet sind?.

Zuhause angekommen fragte ich bei den Abgebern an, ob sie uns wohl eine
falsche Katze mitgegeben hätten. Nein, Man habe gesagt bekommen, es seien 2
Mädchen. Ja und danke, wegen der Flöhe habe man den Staubsauger eingesetzt.
Der Größenunterschied käme davon, dass die eine Katze zuerst kein
Trockenfutter habe fressen wollen.

Dann habe ich erstmal die Unterlagen gesichtet. Es war ein Zettel wg.
Schmerzmittel für Mila dabei und auch einer mit dem Namen der Tierklinik.
Dort angerufen und gefragt, was es mit dem Schmerzmittel auf sich habe und
ob wir eine Bestätigung wegen der erfolgten Impfungen bekommen könnten. Und
siehe da, der Fall der 2 Wohnungsbrandkatzen war bekannt ? aber nur, weil
die Leute morgens dort angerufen hatten. Aber auch zu der Klinik sagten sie,
keine Möglichkeit zu haben, die Tierchen untersuchen zu lassen. Dann habe
ich wg. dem Schmerzmittel angefragt bzw. wegen der Impfungen. Und natürlich
waren keine gemacht worden, aber 14 Tage vorher war Milo dort vorgestellt
worden, weil er nochmal 14 Tage zurück im Kippfenster hängen geblieben und
seitdem schlimmstens gehumpelt hatte. Nach 14 Tagen war die Schwester des
Besitzers dann zur Klinik gefahren. Milo hatte argen Durchfall, war bereits
dort durch extremen Flohbefall aufgefallen und humpelte auf beiden
Hinterbeinen. Aber, wie sollte es an ders sein, weil es kein Geld gab,
wurde weder geröngt noch gg. Flöhe oder Würmer behandelt. Lediglich ein
Schmerzmittel und eines gg. Durchfall konnte gespritzt werden und ein
Schmerzmittel zur Eingabe Zuhause wurde mitgegeben. Sowas ist einfach
unfassbar. Wenn nicht böswillig, so ist das doch schon arge Tierquälerei,
wenn den Tieren nicht einmal die minimalste tierärztliche Versorgung
zuteilwerden konnte.

Nach diesen Infos wurde die Tierärztin nochmal informiert und am nächsten
Tag, als Blut für den Test abgenommen wurde, wurden gleich Nierenwerte mit
überprüft, um zu schauen, ob Nierenquetschungen vorlagen. Auch ein
Röntgenbild wurde gemacht, erfreulicher Weise alles ohne weiteren Befund.
Auch die FeLV/FIV-Tests sind negativ gewesen.

Montags sind die 2 dann in die Tierpension und eine Woche später in eine
private Pflegestelle umgezogen. Hier zeigen die Zwerge sich total
verschmust, verspielt und sozial mit Katzen und auch mit unseren (ruhigen)
Hunden. Leider haben die 2 sich dann noch eine Erkältung mit hohem Fieber
zugezogen, das wurde 10 Tage mit Antibiose behandelt, aber pünktlich zum
Aufstellen des Weihnachtsbaumes waren sie wieder quietschfidel ;-).

In 2 Tagen (am 28.12.2017) steht die erste Impfung an, Milo soll dann auch
kurzfristig kastriert werden. Eigentlich können sie nun umziehen, gern
gemeinsam, aber auch einzeln zu altersentsprechenden Artgenossen, denn sie
toben sehr gern mit den anderen Jungkatzen.

Wir wünschen uns für die Zwei liebe, verantwortungsvolle Menschen, die sich
bewusst sind, dass Tiere Geld kosten und nicht nur billigstes Trockenfutter
fressen müssen. Es soll ein Zuhause in reiner Wohnungshaltung sein, sehr
gern mit einem gesicherten Balkon, entweder die beiden gemeinsam oder gern
auch einzeln zu netten Artgenossen. Dem Menschen sind sie sehr zugewandt,
sie lieben es, zu schmusen und dabei zu sein. Gern sitzen und liegen sie auf
„Mensch“ und geniessen es, gekrault zu werden.

Milo und Mia sind FeLV/FIV negativ getestet, entwurmt, entfloht, gechipt und
bald auch geimpft. Milo soll baldmöglichst kastriert werden, Mia ist einfach
noch zu klein, sie soll sich erst noch weiter erholen. Die 2 wohnen in 32457
Porta Westfalica in einer Pflegestelle und können nach Absprache auch
besucht werden.

Sollten Sie Interesse an einer Adoption haben, lesen Sie sich bitte unseren
Vermittlungsablauf sowie den Vertrag auf der Seite www.anaa-katzen.de VOR
Anfrage durch; einige Fragen können damit im Vorfeld geklärt und Probleme
vermieden werden.

Wir möchten auch darauf hinweisen, dass wir voraussetzen, dass Interessenten
auch bereit sind, einmalig für unsere Tiere, die selber über 2.000 km
unterwegs waren, wenn sie hier ankommen, weitere Strecken zu fahren. Im
Interesse unserer Tiere suchen wir immer nach der besten Lösung, eine
Lieferung vor die Haustür ist jedoch nicht möglich.

Kontakt:

K. Ridder  kerstin@anaa-katzen.de   05751/4099461

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Ein Kommentar zu 2 ANAA-Pärchen ohne jede Anfrage

  1. Floh sagt:

    Neue Aufnahmen hinzu gefügt.

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