Frau Dr. Hendricks, stoppen Sie den Import von Jagdtrophäen geschützter Tierarten!

Der Jagdtourismus trägt maßgeblich zur Ausrottung selten gewordener Tierarten in Afrika bei. Wir können etwas dagegen tun. Unterschreiben Sie diese Petition, damit Deutschland künftig die Einfuhr von Trophäen bedrohter Arten verweigert. 

07.10.2017 Update:  Die letzten Wüstenelefanten auf der Abschussliste – siehe Kommentar

Hintergrund

Jagdskandale wie die grausame Pfeil-Jagd eines amerikanischen Zahnarztes auf den Löwen Cecil oder der Abschuss von Ncombo, Afrikas größtem Elefantenbullen, durch einen Berliner Immobilienmakler sind keine Einzelfälle. Jahr für Jahr fallen rund 600 Löwen, 800 Leoparden und 900 Elefanten Hobbyjägern zum Opfer. Dabei sind die schönsten und stärksten Tiere als Trophäe besonders beliebt, was die Jagd auf die von Wilderei bereits bedrohten Arten noch mörderischer macht. Denn gerade diese Tiere sind für die Arterhaltung am wichtigsten.

weiterlesen und Pet auf change.org unterstützen.

 

Quelle: www.change.org

Es fehlen noch 10.405 Stimmen…….

Dieser Beitrag wurde unter Aktionen abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Ein Kommentar zu Frau Dr. Hendricks, stoppen Sie den Import von Jagdtrophäen geschützter Tierarten!

  1. Floh sagt:

    Update:
    Die letzten Wüstenelefanten auf der Abschussliste

    4. OKT. 2017 — Liebe Unterzeichnerinnen und Unterzeichner,

    heute möchte ich Sie um Unterstützung für eine ganz besondere, akut vom Aussterben bedrohte Unterart von Elefanten bitten. Hier finden Sie die entsprechende Petition:
    Keine Jagd auf Wüstenelefanten in Namibia!

    Die Wüstenelefanten Namibias sind legendär. Sie haben gelernt, unter härtesten Bedingungen zu überleben. Es gibt nur noch wenige, kleine Populationen. Doch gerade aufgrund ihrer Seltenheit und ihres ikonischen Status geraten sie, einer perversen „Logik“ entsprechend, bevorzugt ins Visier der Trophäenjäger. Anstatt die wenigen verbliebenen Wüstenelefanten zu schützen, gibt das namibische Umweltministerium (MET) immer wieder Wüstenelefanten zum Abschuss frei – so zuletzt vor einigen Wochen im August, als drei Tiere per Abschussgenehmigung zum Tode verurteilt worden sind.
    Trotz weltweiter Empörung wurden Ende September zwei – von insgesamt nur noch fünf! – Wüstenelefanten-Bullen in der Ugab-Region erschossen. Einer der beiden – Kambonde – war als „Problemelefant“ deklariert worden, da er Häuser zerstörte und dort nach Essen suchte. Ein Trophäenjäger wurde auf ihn angesetzt. Doch Kambonde war dem Jäger nicht imposant genug, deshalb machte er sich auf die Suche nach einem anderen Bullen. Mit dem Einverständnis des MET erschoss er stattdessen den stattlichen Bullen Tsaurab, der von Insidern als „friedfertiger und gelassener Charakter“ beschrieben wurde. Am darauffolgenden Tag ließ das MET auch Kambonde erschießen.

    Eine weitere Abschussgenehmigung für einen Wüstenelefanten steht noch aus. Es könnte sogar den legendären „Voortrekker“ treffen, der zu den letzten Bullen in der Ugab-Region gehört. Als vor einigen Tagen das Gerücht die Runde machte, eine Jagd auf Voortrekker sei im Gang, setzte ein Proteststurm ein. Dieser könnte Voortrekker das Leben gerettet haben. Es heißt, stattdessen werde nun ein „namenloser“ Wüstenelefantenbulle gejagt.

    Vollkommen absurd mutet es an, dass das MET – als Antwort auf die massive Kritik – nun die Existenz von Wüstenelefanten bestreitet. So etwas gebe es in Namibia nicht, ließ der Pressesprecher des Umweltministeriums Romeo Muyunda verlauten – ungeachtet der Tatsache, dass Wüstenelefanten für viele Namibia-Reisende eine der größten Attraktionen darstellen. Zwar unterscheiden Wüstenelefanten sich genetisch nicht von anderen Elefanten. Doch sie haben ausgefeilte Überlebensstrategien entwickelt, um sich an die extrem trockenen Bedingungen anzupassen. Dieses Wissen wird von den erfahrenen Tieren an die Jungen und so von Generation zu Generation weitergegeben. Jeder Wüstenelefant ist unersetzlich.

    Deshalb möchte ich Sie bitten, die Petition gegen jegliche Jagd auf die Wüstenelefanten zu unterstützen:
    Keine Jagd auf Wüstenelefanten in Namibia!
    Vielen Dank!

    Herzliche Grüße
    Christian Felix

Kommentare sind geschlossen.